Max Pechstein: “Seine Brücke mit Frachtkränen”

Der brillante Fälscher. Wolfgang Beltracchi wurde 2010 von der deutschen Polizei verhaftet. Ihm wurde vorgeworfen, mindestens 30 Gemälde gefälscht und für 45 Millionen Dollar verkauft zu haben. Er wurde zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt und gestand, unter anderem Gemälde von Max Ernst, Heinrich Campendonk, Andre Derain, und Max Pechstein gefälscht zu haben. Wie sich herausstellte, gelang es ihm und seiner Frau die Kunstwelt über 40 Jahre zu täuschen.

Was sagten die Experten. Experten fanden heraus, dass der Fälscher bei der Herstellung dieses Stücks einen Projektor verwendet habe, um Bilder von Pechstein-Aquarellen und Tuschezeichnungen auf Leinwand zu werfen und dann größere Kopien mit Ölfarbe nachzuzeichnen. Mit dieser Methode hätte er Pechsteins Pinselstrich sehr genau reproduzieren können. Dennoch konnte unser KI-System die Nachahmung erkennen und stufte das Werk mit einer Wahrscheinlichkeit von 94,75% als „nicht authentisch“ ein!

Der Pinselstrich und ein provokativer Gedanke. Im Allgemeinen erscheinen Pinselstriche als Texturbereiche, die sich von anderen signifikanten Konturen unterscheiden. Darüber hinaus zeigen die strichartigen Liniensegmente in lokalen Bereichen mit starken Stricheigenschaften eine klare Direktionalität. Aufgrund dieser Beobachtungen haben wir bei Art Recognition einen Algorithmus entwickelt, um die Ausrichtung, Form, Breite und Länge von Pinselstrichen zu extrahieren. Diese Information wird über einen sogenannten ‚Stil- und Inhalts-Algorithmus‘ in das KI-System gefüttert.
Auf dem analysierten Gemälde sind die einzelnen Pinselstriche deutlich sichtbar und ausgeprägt. Die KI hat das betreffende Bild als Fälschung klassifiziert. Daraus folgt, dass es keine Übereinstimmung zwischen dem aus den Trainingsbildern gelernten Pinselstrich und dem eingereichten Werk gibt. Dieses Ergebnis wirft die Frage auf, warum die zunächst positiv bewertenden Kunstexperten diesen Unterschied nicht bemerkt haben.

Für weitere Informationen schreiben Sie an contact@art-recognition.com und wir werden uns rasch zurückmelden.

Max Pechstein: “Seine Brücke mit Frachtkränen”

Der brillante Fälscher. Wolfgang Beltracchi wurde 2010 von der deutschen Polizei verhaftet. Ihm wurde vorgeworfen, mindestens 30 Gemälde gefälscht und für 45 Millionen Dollar verkauft zu haben. Er wurde zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt und gestand, unter anderem Gemälde von Max Ernst, Heinrich Campendonk, Andre Derain, und Max Pechstein gefälscht zu haben. Wie sich herausstellte, gelang es ihm und seiner Frau die Kunstwelt über 40 Jahre zu täuschen.
 

Was sagten die Experten. Experten fanden heraus, dass der Fälscher bei der Herstellung dieses Stücks einen Projektor verwendet habe, um Bilder von Pechstein-Aquarellen und Tuschezeichnungen auf Leinwand zu werfen und dann größere Kopien mit Ölfarbe nachzuzeichnen. Mit dieser Methode hätte er Pechsteins Pinselstrich sehr genau reproduzieren können. Dennoch konnte unser KI-System die Nachahmung erkennen und stufte das Werk mit einer Wahrscheinlichkeit von 94,75% als „nicht authentisch“ ein!

Der Pinselstrich und ein provokativer Gedanke. Im Allgemeinen erscheinen Pinselstriche als Texturbereiche, die sich von anderen signifikanten Konturen unterscheiden. Darüber hinaus zeigen die strichartigen Liniensegmente in lokalen Bereichen mit starken Stricheigenschaften eine klare Direktionalität. Aufgrund dieser Beobachtungen haben wir bei Art Recognition einen Algorithmus entwickelt, um die Ausrichtung, Form, Breite und Länge von Pinselstrichen zu extrahieren. Diese Information wird über einen sogenannten ‚Stil- und Inhalts-Algorithmus‘ in das KI-System gefüttert.

Auf dem analysierten Gemälde sind die einzelnen Pinselstriche deutlich sichtbar und ausgeprägt. Die KI hat das betreffende Bild als Fälschung klassifiziert. Daraus folgt, dass es keine Übereinstimmung zwischen dem aus den Trainingsbildern gelernten Pinselstrich und dem eingereichten Werk gibt. Dieses Ergebnis wirft die Frage auf, warum die zunächst positiv bewertenden Kunstexperten diesen Unterschied nicht bemerkt haben.

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